Donnerstag, 9. Oktober 2008

Fullhouse im September

Die Skyline von Shanghai ist für uns immer wieder atemberaubend.


Paella d'Oscar => die beste Paella die wir je gegessen haben und dies bei uns zuhause

Carole, Oscar, Reno, Fabienne, Nicole und Jenny bereit für eine Ganzkörpermassage...

...für die einen wars dann wohl etwas kitzlig :-)


unsere Putzfrau die gerne wäscht :-)

zu Besuch im Circus World Shanghai


Reno und Fabienne auf den Strassen von Shanghai

Nicole auf dem wohl höchsten Turm der Welt, seit es Chinesen gibt :-)


Reno und Carole in der Bar Rouge (miteme liechte Ruusch)


am Teppanyaki essen und Sake trinken ;-))



Ist der nicht süss?


Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?

Auf Besuch in der Schweiz

ufm bekannte Bänkli hinterem Huus

im Bolero

im Bolero


ufm Atzmännig


Pino Pistola!



Donnerstag, 28. August 2008

Rohrbruch in Shanghai

hallo zusammen

der titel sagt schon alles, nun zu den details :-)

seit ein paar tagen hat es in unserer küche aus der leitung 'etwas' getröpfelt. eigentlich nicht weiter schlimm. heute um 3 uhr sollte ein handwerker kommen. schon den ganzen tag lief mehr wasser als in den letzten tagen, deshalb warteten wir schon fast etwas sehnsüchtig auf den handwerker. der kam dann jedoch nicht um 3 uhr, was aber für china absolut ok ist. da das tröpfeln mit jeder minute etwas mehr ins fliessen geriet, gerieten wir etwas mehr in panik. um das ganze zu verlangsamen, näherte sich reno dem hahnen und in dem moment kommt ihm der anschluss inkl. wasser entgegen. innert kurzer zeit war die ganze küche, der balkon und das esszimmer unter wasser und wir standen da wie 2 webstübler.
da chinesisch nicht die einfachste sprache der welt ist, waren wir sozusagen der wasserflut ausgesetzt. irgendwie schafften wir es trotzdem, dass innert kurzer zeit 5 chinesen bei uns in der wohnung standen. irgendwann wurde dann das wasser abgestellt und kurz darauf standen auch unsere nachbarn in der wohnung. dazu hat sich noch ein officer vom compound gesellt, der MEINE schuhe anhatte. trotz der eher miserablen situation mussten reno und ich laut loslachen. in china ist es normal, dass man die eigenen schuhe draussen stehen lässt und dann die nächst besten von der wohnung anzieht. aber nicht MEINE schuhe!

zurück zu den arbeitern: zuerst mussten sie material einkaufen gehen und dann wurde geflickt. der officer hat uns noch in die wohnung unter uns gebracht, um uns den wasserschaden bei den nachbarn zu zeigen.

als alle wieder gegangen sind fingen wir mit putzen an. um 5 uhr hats an der tür geklingelt und wer stand vor der tür: der handwerker mit seinem gehilfen. der hat uns gerade noch gefehlt. nun gut, es mussten noch ein paar birnen ausgewechselt werden. das hat er auch gemacht und nun sind wir wieder am putzen.

leider konnten wir im ganzen chaos keine fotos schiessen.

liebe grüsse
fabienne & reno

Sonntag, 13. Juli 2008

Grillsaison Eröffnung in Shanghai

Endlich ist reno's grosser wunsch in erfüllung gegangen! seit gestern ist er stolzer besitzer eines richtig chinesischen grills.
heute haben wir, nachdem wir den ganzen tag im liegestuhl gelegen sind und gelesen haben, den grill mit 2 saftigen steaks eingeweiht. seht selbst...

in shanghai ist es seit wochen schon ziemlich heiss. durchschnittstemperatur ist bei ca. 32 grad. und das schönste ist, dass man in der nacht nicht mal ein jäggli braucht.

liebe grüsse
fabienne & reno









Freitag, 13. Juni 2008

Ferien in Yunnan (China)

hallo zusammen


unsere ferien verbrachten wir im westen von china, in yunnan. der ursprüngliche plan war eigentlich tibet, aber dort kommt im 2008 leider kein ausländer rein. so brauchten wir eine alternative und wurden definitiv nicht enttäuscht.
abends flogen wir von shanghai nach kunming und am nächsten morgen weiter nach shangri-la (3300müM).





von dort gings dann mit einem alten, rostigen, verrauchten bus weiter in den norden nach deqin und dann mit dem taxi weiter bis nach felaisi, wo wir herrliche aussicht direkt auf den heiligen meili snow mountain (ca. 6000müM) hatten.

die busreise war ziemlich abenteuerlich, ca. 6 stunden. alles hoch oben in den bergen (einmal sogar auf 4200müM), über stock und stein. auf schweizer strassen wäre dieser bus definitiv nicht mehr erlaubt. der busfahrer hatte es aber gut im griff und konnte das steuerrad jeweils trotz gleichzeitigem anzünden seiner zigarette noch im rechten moment herumziehen. somit hatten wir wieder eine kurve geschafft. zum glück gibt es reisetabletten :-)

am nächsten morgen früh fuhren wir noch tiefer in die berge nach hot springs (2680müM), wo unser trekking begonnen hat. erster eindruck: es sieht ja aus wie in der schweiz!

weit und breit war kein mensch, ab und zu ist uns ein maultier oder ein schwein begegnet. als wir dann zum ersten mal eine gruppe chinesen (alle auf maultieren) gesehen haben, wussten wir, dass wir auf dem richtigen weg waren. so gings dann ziemlich steil bergauf bis auf 3680müM und dann runter nach yubeng (3200müM - tibetanisches bergdorf, von der welt abgeschlossen), wo wir übernachteten. am 'abendtisch' hatten wir noch freundschaft mit einem älteren ehepaar aus taiwan geschlossen. sind total lustig und gar nicht chinese-like. sie haben weder gespukt noch sonst komische geräusche von sich gegeben (ausser geschmatzt), und sie haben sogar immer ihre eigenen ess-stäbli dabei.





am 2. tag gings früh los, am basecamp vorbei, zu einem gletscher see (3920müM), welchen wir gleichzeitig mit unseren taiwanischen freunden (sind vor uns losgelaufen) erreichten. sie hatten noch nie schnee gesehen und waren dementsprechend angetan. sie gingen dann aber schnell wieder zurück, damit sie bei der rückkehr noch warmes wasser zum duschen hatten (wird mit solarzellen erhitzt und shät solangs hät). so nahe an einem gletscher zu sein war schon sehr eindrücklich. nach einer stunde und einem obligatorischen steinturm gingen auch wir wieder los (wollten auch noch warmes wasser). der weg zurück war weniger streng - hatten sogar noch die taiwaner überholt und waren somit vor ihnen unter der dusche :-)





vor dem 3. tag hat es uns dann etwas gegraut. wir waren nun doch schon 2 tage auf über 3000müM und täglich etwa 6-8 stunden unterwegs. aber da wir ja die berge so vermissten, wollten wir unser trekking so gut es geht auskosten. so gings dann früh los zum secret waterfall (3850müM), wo wir glücklicherweise sogar einen regenbogen sehen konnten.




danach gings über stock und stein wieder zurück an unseren 'schlafplatz', um uns mit einem warmen mittagessen zu stärken, bevors dann schlussendlich wieder zurück nach hot springs ging. auf dem weg zurück hat uns der taiwanese begleitet und war sehr (!) stolz, dass er all diese höhenmeter ohne probleme hinter sich bringen konnte. normalerweise müsse er schnaufen wie ein pferd. seine frau nahm wie alle anderen chinesen den bequemeren weg: auf dem rücken des maultiers.


so sind wir dann zufrieden und glücklich zurück nach shangri-la. abends fand ein tanz auf dem dorfplatz statt. war sehr interessant, vor allem erstaunlich, wie die teils eher alten dorfbewohner noch ihr tanzbein schwingen können.




am nächsten tag gings dann weiter nach lijiang, ein schönes touristisches wasserdorf. dort hatten wir kurzerhand ein fahrrad gemietet und haben zufälligerweise den bekannten dr. ho (kräuterdoktor) getroffen. haben zuvor noch nie von ihm gehört, aber war wohl ziemlich stark in den zeitungen vertreten...










am nächsten tag nahmen wir dann noch unser letztes trekking in angriff. diesmal gings in die tiger leaping schlucht. normalerweise verbringt man dort 2 tage, wir hatten es in einem tag geschafft, wohl abends ziemlich uf dä schnorre. dafür hatten wir zum ersten mal wieder eine angenehm weiche matratze zum schlafen.





auf dem weg nach kunming hatten wir in dali (touristische altstadt) noch einen halt eingelegt.


zurück in kunming haben wir dann in einem hostel inmitten des chinesischen ausgangsviertel übernachtet. auf dem nachttisch hatte es zum glück ohrenpax :-)

unser letztes ziel in diesen ferien waren die reisterrassen in yuanyuang, welche 7 stunden mit dem bus von kunming entfernt waren. die busse in china sind nicht die besten und so machten wir uns auf einiges gefasst. dieser bus war jedoch wirklich schäbig und die ausländer mussten sogar noch ca. chf 1.50 fürs benzin bezahlen. zum ersten mal auf unserer reise waren auch noch andere ausländer im bus, was uns etwas beruhigt hat. wir sind dann schnell mit ihnen ins gespräch gekommen und bei der ankunft in yuanyuang (2000müM) haben wir uns alle im gleichen hostel einquartiert. nach yuanyuang geht man, um die reisterrassen beim sonnenauf- und untergang zu fotografieren. aber sonst ist da überhaupt nichts los. abends waren wir alle zusammen auf der terasse unseres hostels und haben mit wein (oder war es essig?) einen gemütlichen abend verbracht.





am nächsten tag gings dann sehr früh los, um die terrassen zu fotografieren. ein paar bilder sind wirklich gut geworden. anfangs saison (dezember - februar) sind die reisterrassen bis oben mit wasser gefüllt und je nach sonnenaufgang gibt es wunderschöne farben. abends dann wieder das gleiche, nur war der sonnenuntergang nicht so spektakulär. dafür hatten wir eine lustige aber auch nervige bekanntschaft mit einheimischen, die für jedes bild geld wollten.












nach einem weiteren abend auf der terrasse, gings am nächsten tag wieder zurück nach kunming, wo wir dann spät nachts mit wenigen anderen schweizern den match schweiz : tschechei sahen => ohne worte...

etwas muss ich nun noch loswerden: eine schweizer kuh hat es im stall schöner, als eine frau auf den klo's in china!

nun sind wir wieder zurück in shanghai und haben als erstes mal unser mückennetz aufgestellt. wenigstens haben wir noch keine kakerlaken => kaum geschrieben, schon ist eine aufgetaucht :-(

liebe grüsse
fabienne & reno